Zervix

Was Sie sicher noch nicht wussten: Die weibliche Lust sitzt hier

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Der Schlüssel zum weiblichen Höhepunkt liegt tiefer als gedacht.

Der weibliche Höhepunkt ist geheimnisvoll und diesen spezielle Lust-Knopf kennen selbst viele Frauen noch nicht. Bis jetzt...

Den Gebärmutterhals verbinden die wenigstens Frauen und noch weniger Männer mit Lust. Er tritt meist nur bei der Geburt oder der jährlichen Krebsvorsorge in Erscheinung. Dieses Schattendasein ist aber völlig ungerechtfertigt.

Anhänger der "Zervix-Stimulation" sind sich sicher, dass der wahre Kern weiblicher Lust im Zentrum der Weiblichkeit zu finden ist: Der Gebärmutter.

Gebärmutter ist hoch sensibel

Die Gebärmutter ist als einziges Organ über drei Hauptnervenstränge mit dem Gehirn verbunden. Ihre Oberfläche ist mit unzähligen feinen Nerven überzogen und unglaublich sensibel. Diese hohe Empfindsamkeit soll sie zum Quell für unglaubliche weibliche Höhepunkte machen.

Was löst Zervix-Stimulation aus?

Wenn die Gebärmutter über den Gebärmutterhals stimuliert wird, senden die Nerven Reize ins Gehirn, die so stark werden können, dass der Körper Dimethyltryptamin ausschüttet. Dieser Stoff ist Bestandteil einer pflanzlichen Droge namens Ayahuasca.

Zervix häufig blockiert

Aber warum ist die luststeigernde Rolle des Gebärmutterhalses so unbekannt? Laut Olixie Bryant, einer der Gründerinnen von „Awaken The Cervix“, ist die Zervix "unbekanntes Terrain. Selbst Frauen, die sich viel und gern selbst befriedigen, penetrieren sich selten – und die wenigsten stimulieren ihre Zervix." Die Neuseeländerin und Wahlberlinerin ist Sexologin und will das Bewusstsein für den weiblichen Körper öffnen.

Die Empfindlichkeit des Gebärmutterhalses ist dabei Fluch und Segen zugleich. Viele Frauen empfinden es als unangenehm oder sogar schmerzhaft, wenn er beim Sex berührt wird. Eine gute Vorbereitung ist deshalb der Schlüssel zur Lust.

Lust durch Entspannung

Helfen soll das sogenannte "De-Armouring" des Gebärmutterhalses. Bei dieser "Entpanzerung" soll mithilfe einer Ganzkörpermassage die Frau völlig entspannt werden, da sie nur so zervikal erregbar sei, wie Silja Rehfeldt, eine tantrisch geschulte Hebamme, erklärt. Nach der ganzheitlichen Behandlung soll der Sex empfindsamer und lustvoller sein, die Höhepunkte intensiver und die Erregbarkeit gesteigert.

Aber auch zu Hause kann Frau sich selbst erforschen, ihren Körper kennenlernen und die Zervix behutsam sensibilisieren.

In fünf Schritten zum Zervix-Orgasmus

  1. Die Zervix verändert ihre Position während des weiblichen Zyklus. Kurz vor der Periode liegt sie tiefer und ist so leichter zu erreichen.
  2. Beginnen Sie in der Missionarsstellung, um Ihren Intimbereich zu durchbluten.
  3. Ziehen Sie nun die Beine an, damit Ihr Partner tiefer in Sie eindringen und die Zervix erreichen kann.
  4. Idealerweise sollten die Bewegungen des Penis langsam und kreisend sein. Lassen Sie sich also Zeit.
  5. Versuchen Sie, sich vollkommen zu entspannen und den Höhepunkt langsam heranrollen zu lassen.

Seien Sie nicht frustriert, wenn Sie Ihr lustvolles Ziel nicht erreichen, oder keinen Genuss verspüren. Nicht jede Frau empfindet diese Art der Stimulation als befriedigend und angenehm.

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Reden Sie! Über Ihre Wünsche, Ihre Phantasien, Ihre Begierden. Ihre Wünsche stehen Ihnen schließlich nicht auf der Stirn geschrieben! Je besser Sie Ihren eigenen Körper kennen, desto genauer können Sie sagen, was und wie Sie es wollen. Vielleicht haben Sie schon zu lange geschwiegen und sind überrascht, dass Ihr Partner das Gleiche will. © Fotolia
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Hinhören: Achten Sie darauf, wie Ihr Partner auf Ihre Berührungen, Ihre Küsse, Ihr Streicheln und Ihre Worte reagiert. Beschleunigt sich der Atem? Ist da ein Stöhnen oder ein anderer Laut, der verrät, wie sehr der Partner die Liebkosung genießt, zu hören? Wenn ja, machen Sie weiter, wenn nicht, machen Sie sofort etwas anderes! Es gibt mehr als zwei oder drei erogene Zonen, und die sind von Frau zu Frau, von Mann zu Mann auch noch unterschiedlich. Die „richtigen Töne“ zu erzeugen heißt, die richtigen Stellen treffen. © stock.adobe.com
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Zusehen: Trauen sie sich, Ihrem Partner bei der Masturbation zuzusehen und sie/ihn dabei zu unterstützen. Den anderen in der Erregung zu erleben törnt nicht nur an, es ist auch ein Beweis von Vertrauen und Nähe! Und Sie lernen etwas über die Vorlieben des Partners. © stock.adobe.com
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Abwechslung: Jeder weiß, dass ein Ortswechsel beim Sex frischen Wind bringt, dennoch landet man immer wieder im Bett. Vielleicht überzeugt Sie ja das: Sex im Stehen etwa ist viel dynamischer und berührt auch Stellen, die Sie im Liegen nicht erreichen. Und wenn der Mann zum Beispiel bei Sex am Küchentisch stehen kann, ist das weniger anstrengend für ihn. © iStock
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Zählen: Es klingt ungewöhnlich, aber das Zählen beim Sex ist eine altbewährte Technik aus dem Taoismus. Wechseln Sie ganz kurze, leichte Stöße mit Tiefen ab: neun kurze, ein tiefer; acht kurze, zwei tiefe; und so weiter. Wenn sie bei einem kurzen und neun tiefen angekommen sind, gehen Sie die Reihe zurück. Durch diese Technik werden die tiefen Stöße viel intensiver wahrgenommen, die Stimulation steigert sich kontinuierlich. © iStock
Das ewige „Rein-Raus-Spiel“ ist vor allem für Frauen langweilig! Versuchen Sie es mal mit kreisenden oder seitlichen Bewegungen.
Das ewige „Rein-Raus-Spiel“ ist vor allem für Frauen langweilig! Versuchen Sie es mal mit kreisenden oder seitlichen Bewegungen. Die Rezeptoren in der Vagina sind nämlich sehr dünn gesäht, und so werden mehr davon und auch die Schamlippen stimuliert. © pixabay
Zu häufige Befriedigung mit dem Vibrator kann problematisch sein. Da der Orgasmus vor allem durch das Gehirn gesteuert wird, kann das Gehirn lernen, dass der Orgasmus nur durch Vibration ausgelöst wird.
Zu häufige Befriedigung mit dem Vibrator kann problematisch sein. Da der Orgasmus vor allem durch das Gehirn gesteuert wird, kann das Gehirn lernen, dass der Orgasmus nur durch Vibration ausgelöst wird. Prinzipiell ist natürlich nichts gegen Sexspielzeug einzuwenden, am besten aber keine Dildos aus Plastik, sondern aus hochwertigen Materialien. © stock.adobe.com
Stimulieren Sie beim Sex die Klitoris der Frau zusätzlich mit der Hand. Das hilft vor allem, wenn die Klitoris der Frau weiter oben sitzt.
Stimulieren Sie beim Sex die Klitoris der Frau zusätzlich mit der Hand. Das hilft vor allem, wenn die Klitoris der Frau weiter oben sitzt. Männer mit Bauch sind hier übrigens im Vorteil: Die natürliche Unterpolsterung kann erregend genug sein. © Fotolia
Frauen werden im Geheimen gerne als sexy oder verrucht angesehen – das beweisen viele Fantasien meiner Teilnehmerinnen.
Frauen werden im Geheimen gerne als sexy oder verrucht angesehen – das beweisen viele Fantasien meiner Teilnehmerinnen. Viele macht es an, wenn Sie Reizwäsche oder High Heels tragen oder auch mal kein Höschen. Also Männer, traut euch, sie dazu zu animieren! © Fotolia
TIPP FÜR SIE 5: Männer, seid ruhig auch mal forscher! Frauen mögen es, genommen zu werden und zum Beispiel auf den Boden oder an die Wand gedrückt zu werden – natürlich ohne Brutalität. Handfeste Berührungen sind erregend, am besten im Wechsel mit Zärtlichkeiten.
Männer, seid ruhig auch mal forscher! Frauen mögen es, genommen zu werden und zum Beispiel auf den Boden oder an die Wand gedrückt zu werden – natürlich ohne Brutalität. Handfeste Berührungen sind erregend, am besten im Wechsel mit Zärtlichkeiten. © iStock
Jeder Mann liebt Oralverkehr. Einmal weil die Frau sich in diesem Augenblick unterwirft, zum anderen wegen der vielen Möglichkeiten.
Jeder Mann liebt Oralverkehr. Einmal weil die Frau sich in diesem Augenblick unterwirft, zum anderen wegen der vielen Möglichkeiten. Der Mund kann Unterdruck erzeugen und saugen, dazu kommt die bewegliche Zunge, die zusätzlich stimulieren kann. © iStock
TIPP FÜR IHN 2: Den Höhepunkt verstärken: Der Mann kann den Orgasmus herauszögern, indem er immer kurz zuvor innehält. Das kann erstens sogenannte trockene Orgasmen erzeugen und zweitens empfindet er den endgültigen Höhepunkt dann viel intensiver.
Den Höhepunkt verstärken: Der Mann kann den Orgasmus herauszögern, indem er immer kurz zuvor innehält. Das kann erstens sogenannte trockene Orgasmen erzeugen und zweitens empfindet er den endgültigen Höhepunkt dann viel intensiver. © Fotolia
TIPP FÜR IHN 3: Enge erzeugen: Gerade bei der Missionarsstellung hat die Frau einige Möglichkeiten, den Penis stärker zu stimulieren, indem sie die Vagina verengt. Zum Beispiel durch das Schließen oder Überkreuzen der Beine oder indem sie die Beine über seine Schulter eng um den Hals legt.
Enge erzeugen: Gerade bei der Missionarsstellung hat die Frau einige Möglichkeiten, den Penis stärker zu stimulieren, indem sie die Vagina verengt. Zum Beispiel durch das Schließen oder Überkreuzen der Beine oder indem sie die Beine über seine Schulter eng um den Hals legt. © Fotolia
TIPP FÜR IHN 4: Intim-Massage: Die Prostata ist quasi der männliche G-Punkt und kann von Frau zum Beispiel durch Berührung oder Massage der Stelle zwischen Hoden und Anus stimuliert werden.
Intim-Massage: Die Prostata ist quasi der männliche G-Punkt und kann von Frau zum Beispiel durch Berührung oder Massage der Stelle zwischen Hoden und Anus stimuliert werden. © pixabay
Frauen, lasst euch gehen! Männer macht es an, wenn Frauen sich hingeben und zum Beispiel stöhnen – also keine falsche Scham! Sehr intensiv wird das Erlebnis auch, wenn die Frau ihrem Partner bei dem Orgasmus in die Augen sieht.
Frauen, lasst euch gehen! Männer macht es an, wenn Frauen sich hingeben und zum Beispiel stöhnen – also keine falsche Scham! Sehr intensiv wird das Erlebnis auch, wenn die Frau ihrem Partner bei dem Orgasmus in die Augen sieht. © Fotolia

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