Diana: Die Wünsche der Herren sind unendlich

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Callgirl Vicky arbeitet bei der Agentur Diana

München - Die Chefin der Callgirl-Agentur Diana spricht im tz-Interview über die Wünsche der Kunden, die Vorgaben an die Mädchen und die absoluten Tabus in diesem Business.

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Sie arbeiten vormittags im Büro oder in einer Verwaltung, sie kellnern, studieren oder sind alleinerziehend: Callgirls. Frauen, die käuflichen Sex anbieten. Im Rotlichtmilieu nennen sie sich Estelle, ­Vicky, Nadja oder Kim. Ihre echten Namen kennt kein Freier. Eines haben die Damen alle gemeinsam: Sie führen ein Doppelleben. In der tz-Serie von Tina Layes erzählen Callgirls aus ihrem Leben, über die Beweggründe, ihren Körper zu verkaufen, welche Männer zu ihnen kommen und über ihre erotischen Wünsche. Für die tz stehen die Escortchefin Diana und ihr Callgirl Vicky in einem ehrlichen Interview Rede und Antwort:

Ihre zwei Handys klingeln, fiepsen, piepsen, summen unentwegt: „Agentur-Diana, guten Tag – Ja, eine Stunde 220 Euro. Nein, im Appartement. Ja. Busenerotik ist dabei. Das müssen Sie mit der Dame ausmachen. Selbstverständlich, gerne. Danke …“

Diana Holzwarth leitet seit 18 Jahren erfolgreich ihre Escort- und Callgirl-Agentur Diana mit Sitz in Stuttgart. Von zehn Uhr morgens bis 23 Uhr nachts klingeln ihre Telefone, 363 Tage im Jahr, nur am Heiligen Abend und Silvester stehen sie still. Für die tz steht die Agentur-Chefin Diana Holzwarth in einem sehr ehrlichen Interview Rede und Antwort:

An diesen Orten sollten Sie einmal im Leben Sex haben

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Im Aufzug: Nix für schwache Nerven. Weil Sie nie wissen, wann der Aufzug anhält, ist dieser Ort ganz besonders spannend für einen Quickie. Wichtig ist vor allem, nicht an den Notrufknopf zu kommen. © dpa
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Unter der Dusche kommt es auf die richtige Technik an. Glitschige Seife und warmes Wasser sind allerdings fast immer ein Erfolgsrezept. © dpa
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Sie ist tagsüber zwar meist gut besucht, aber nachts unglaublich romantisch: die Badeplattform. An heißen Tagen bietet sie vor und nach dem Sex Erfrischung und nachts sogar den Sternenhimmel. © dpa
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Die Bergbahn bietet Nervenkitzel, weil auch hier die Fahrtzeit begrenzt ist. Ältere Modelle sind generell empfehlenwert, schreibt Labouche, weil sie eine längere Fahrzeit haben. © dpa
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Der Bootssteg ist wohl einer der romantischsten Orte überhaupt. Bei Mondschein im Dunkel einer warmen Sommernacht ist er der perfekte Ort für sinnlichen Freiluft-Sex. © dpa
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Sex in Paris, der Stadt der Liebe, gehört wohl zu den Dingen, die jeder Mensch einmal getan haben sollte. Das i-Tüpfelchen ist dabei sicherlich der Blick auf den Eifelturm. © dpa
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Nervenkitzel pur: Sex in der Geisterbahn. Vorsicht bei schreckhaften Naturen: Gruselige Effekte können die Lust schlagartig reduzieren. © dpa
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Im Gewächshaus sollte man einen Bogen um Algen und Moose machen - wegen der Flecken. Ansonsten kann die schwüle warme Luft durchaus Lust auf mehr machen, schreibt Labouche. © dpa
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Die Autorin empfiehlt den Golfplatz vor allem wegen des gepflegten Rasens, der sich auf der Haut viel besser anfühlt als so manche Picknickdecke. © dpa
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In der Hängematte sorgt die veränderte Körperhaltung für neue Empfindungen. Es sollte nur sicher sein, dass die Halterung auch zwei Personen aushält. © dpa
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Bei einer Hochzeit geht es um Liebe. Warum sollten die Gäste das nicht wörtlich nehmen und für einen ganz persönlichen Höhepunkt sorgen. Lassen Sie sich aber nicht erwischen, Sie wollen dem Brautpaar doch nicht die Schau stehlen. © dpa
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Hörsäle sind vielleicht nicht die erste Wahl in Sachen Schäferstündchen, aber eine interessante. Und es ist auch nicht so schwierig die Belegungspläne zu recherchieren, um wirklich ungestört zwischen den Bänken Spaß zu haben. © dpa
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Zugegeben: Sex bei Minusgraden ist eine Herausforderung. Dennoch bietet ein Iglu eine unvergessliche Kulisse und mit einem XXL-Schlafsack wird's auch nicht kalt. © dpa
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Mit etwas Fantasie lassen sich im Klettergarten alle möglichen Vorlieben ausleben. Von gefährlich bis wacklig oder gut versteckt, ist alles möglich. © dpa
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Knifflig und spannend ist Sex unter den Klippen. Aber Achtung: Immer an Ebbe und Flut denken. © dpa
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Kutschen gibt es fast in jeder Stadt und auch auf dem Land. Der Kutscher bekommt zu Beginn der Fahrt einfach ein großzügiges Trinkgeld und los geht's. © dpa
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Leuchttürme gewähren eine schöne Aussicht und das Gefühl von Einsamkeit. Platz ist zwar nicht sehr viel, aber wer braucht den schon. © dpa
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Selbstbeherrschung ist im Meerbettzimmer oberstes Gebot. Spannend: Man weiß nie, ob alle schlafen oder ob man heimliche Zuhörer hat.  © dpa
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In voller Fahrt ist Sex zwar nicht empfehlenswert, aber bei einem Ausflug in die Natur lässt sich eine ruhige Parkbucht finden, um sich auf dem heißen Ofen zu vergnügen. © dpa
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Im Musem kommt es auf die Ausstellungsstücke an. Finger weg von alten Möbeln oder Installationskunst. Weichen Sie lieber auf ein Freilichtmuseum oder die Toiletten aus. © dpa
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Sex, drugs and rock'n'roll - damit ist alles gesagt. Doch Autorin Labouche warnt vor der Bühne und den Kameras, die Stimmungsbilder einfangen. © dpa
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Wer kein Problem mit Seekrankheit hat, kann sinnliche Momente auf einem schaukelnden Paddelboot einsam auf einem See genießen. Für alle anderen empfiehlt sich doch der Bootssteg. © dpa
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Wer beim Picknick auf aphrodisierende Speisen achtet und einen geschützten Ort auswählt, kommt zu ganz anderen Genüssen. © dpa
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Bei Nacht hoch über den Dächern der Stadt für einen ganz besonderen Höhepunkt sorgen - das lässt sich in einem Riesenrad gut machen. © dpa
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Die Schwingungen des Sprungbretts machen den Sex über dem Wasser besonders intensiv. © dpa
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Mitten in der Stadt ein Schäferstündchen genießen - die Stretchlimousine macht's möglich. Bitten Sie den Fahrer um einen sanften Fahrstil, empfiehlt die Autorin. © dpa
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Sex im Swimmingpool hat gleich mehrere Vorteile im Vergleich zu anderen Gewässern. Es gibt keine glitschigen Algen oder nervigen Sand. © dpa
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Tauchen: Auf Küssen müssen Sie wegen der Sauerstoffversorgung zwar verzichten, aber gemeinsam schwerelos durchs Wasser gleiten, kann ja auch viel schöner sein. © dpa
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Mit einem extra Trinkgeld und aufgedrehtem Radio lässt sich so mancher Taxi-Fahrer bestechen. © dpa
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Ein Klassiker: die Telefonzelle. Schnell, riskant und vor allem spannend. © dpa
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Die Umkleidekabine hat auch ihren Reiz. Ob bei H&M, Karstadt oder dem Fitnessstudio. Aber wählen Sie nicht den Samstagmorgen. Empfehlenswert ist die Herrenabteilung im Kaufhaus, da ist am wenigsten los. © dpa
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Eine Städtereise der besonderen Art: Wandeln Sie in Venedig auf Casanovas Spuren und suchen Sie sich versteckte Ecken für intime Zweisamkeit. © dpa
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Die Waldlichtung: Meiden Sie die Jagdzeit und nehmen Sie sich vielleicht eine Decke mit. © dpa
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Noch ein Klassiker: Die Waschmaschine. Der Schleudergang sagt vielleicht nicht jedem zu, aber einen Versuch ist es wert. © dpa
Das Auto ist der ideale Spielplatz, denn es besticht durch seine Mobilität. So kann nahezu jeder Ort zum Sex-Spielplatz werden. © dpa
Berghütten gibt es in allen Ausführungen: rustikal und bescheiden oder luxuriös ausgestattet. Klar ist, die Bergluft beflügelt die Lust, schreibt Labouche. © dpa
Offenes Feuer ist super romantisch, egal ob am Strand oder vor dem Kamin. Das knistern und knacken des Holzes und die wohlige Wärme sorgen für Kuschelstimmung. Außerdem schmeichelt das natürlich Licht dem Hautbild. © dpa
Und hier ein Tipp für die Männer: Sorgt für ein unvergessliches Heimspiel im Stadion und freut euch über die neu entfachte Fußballbegeisterung eurer Frauen.  © dpa
Im Schutz der Dunkelheit und mit etwas Mut lässt sich so manche Fantasie ausleben. Wie weit man gehen kann, hängt allerdings vom Film und der Besuchermenge ab. Empfehlenswert ist die Spätvorstellung eines düsteren Thrillers, schreibt Labouche. © dpa
Ganz private Reiterspielchen lassen sich in einer Pferdebox verwirklichen. Achten Sie nur darauf, dass die Box leer ist, denn ein nervöses Pferd ist gefährlich. © dpa
Bequem und ohne große Anstrengung zum Höhpunkt schaukeln - das klappt auf dem Schaukelstuhl besonders gut. © dpa
"101 Plätze, an denen Sie Sex haben sollten, bevor Sie sterben" von Charlotte Labouche ist im mvg Verlag erschienen. © mvg Verlag

Beim Thema Escort entsteht oft der Eindruck, dass Männer die bezahlten Frauen fein zum Essen ausführen, in die Oper gehen, sprich alles mögliche mit ihr anstellen – nur der Sex, der ist Nebensache. Wie ist es wirklich?

Die Preise der Agentur Diana:

1 Stunde 220 Euro

2 Stunden 310 Euro

2 Stunden mit 2 Damen 590 Euro

3 Stunden 450 Euro

4 Stunden 570 Euro

12 Stunden (Übernachtung) 990 Euro

24 Stunden (Tag) 1490 Euro

48 Stunden (Wochenende)2500 Euro

Diana Holzwarth: Das ist ein falsches Bild. Der Escort-Service vermittelt in erster Linie rein erotische sexuelle Kontakte. Das ist auch zu 90 Prozent von den Herren so gewünscht. Sie rufen an und buchen ab einer bis zwei, drei Stunden. Die Männer treffen sich mit der Dame im Hotel, im Agentur-Appartement oder zu Hause. Selbstverständlich wird bei den Treffen Konversation betrieben und mal ein Gläschen getrunken. Es sind aber höchstens zehn Prozent, die eine Dame zum Musical mitnehmen oder für ein Abendessen buchen. Das ist auch nachvollziehbar: Jeder Mensch kennt doch jemanden, den er zum Essen einladen kann. Stellen Sie sich vor, sie buchen eine Escort-Dame und gehen dann noch in ein feines Lokal, da sind Sie ja locker 500 Euro los.

Seit 18 Jahren leiten Sie Ihre Callgirl-Agentur. Was hat sich verändert?

Diana: Die Wünsche der Herren haben sich drastisch verändert. Früher waren die Männer mit dem – sagen wir „normalen“ Sex – glücklich. Heute kommen sie mit Wünschen, da frage ich mich, was das noch mit Sex zu tun haben soll. Drastische Sachen lehnen wir ab.

Zum Beispiel?

Diana: Diskretion hat Priorität: Die Wünsche der Herren sind unendlich …

Haben Sie auch schon Kunden abgelehnt?

Diana Holzwarth

Diana: Ja, es gibt immer wieder Anrufer, die nachfragen: „Sie haben doch bestimmt auch Mädchen unter 18 Jahren, so unter dem Ladentisch, oder?“ Da werde ich richtig wütend. Das finde ich furchtbar. Auch diese Frage wird häufig gestellt: „Gibt es bei Ihnen auch Damen, die alles ohne machen?“ Ganz klar: Kondome sind Pflicht bei uns. Alles andere ist tödlich. Ich bin da sehr rigoros. Diese Herren werden gesperrt. Es nützt auch nichts, wenn sie ihre Nummern wechseln und nochmal anrufen. Wenn ich mal eine Stimme gehört habe, vergesse ich sie nicht mehr. Ich habe im Laufe der Jahre eine Routine entwickelt; ich kenne die Pappenheimer.

Apropos Sicherheit: Geben Sie Ihren Damen Vorgaben?

Diana: Ja, wenn es zu sehr in den SM-Bereich abrutscht. Zum Beispiel darf sich keine meiner Damen fesseln lassen. Und sie müssen sich vor jedem Termin bei mir melden – und danach, wenn der Herr weg ist.

Über 20 Damen bieten bei Ihnen Begleitservice an. Welche werden bevorzugt?

Diana: Damen, die schlank sind, also Konfektionsgröße 34, 36 und die Jungen zwischen 18 und 25 Jahren. Grundsätzlich ist es im Escort so, dass mollige Frauen und die über 40-Jährigen weniger gebucht werden.

Aphrodisiaka: Zutaten für eine heiße Liebesnacht

Lebensmittel können mit ihrer aphrodisierenden Wirkung wieder Pep ins Schlafzimmer bringen. Im Buch „Aphrodisiaka“ von Alexa Adore und Joe Toro aus dem Flexible Literature Verlag werden sie ausführlich vorgestellt. Wir zeigen die besten: Hier die Advocado. Sie schmeckt nicht nur lecker. Sie bringt neue Energie ins Liebesleben. © dpa
Die Ananas: Mit Chilipulver, Honig oder auch Rum ist sie Verführung pur. Ihr hoher Vitamingehalt machte schon vor tausend Jahren müde Häuptlinge munter. © dpa
Gekocht und bis auf das Herz geschält ist die Artischocke lustfördernd. Sie gehört auf jeden Fall zu einem romantischen Essen. © dpa
Seit Jahrtausenden gehört die Auster zu den stärksten Aphrodisiaka. Casanova soll einer Legende nach jeden Tag 50 Stück gegessen haben. Damit wird seine unerschöpfliche Manneskraft erklärt. Sie enthält Zink und regt die Testosteronproduktion an. © dpa
Chilischoten: Sie sind nicht nur unheimlich scharf, sie machen es auch. Im Körper werden durch den Wirkstoff Capsaicin Unmengen von Endorphinen ausgeschüttet. © dpa
Kakao und Schokolade: Sie regen den Kreislauf an, sorgen für eine Endorphinausschüttung. Man kann sie mit vielen aphrodisierenden Gewürzen vermischen. Beim Liebesspiel sollte man die Wirkung warmer Schokolade nicht unterschätzen. © dpa
Chili gibt es auch als Tee und Pulver. Durch die Reizung der Schleimhäute bekommt man Lust auf mehr... © dpa
Curry ist eine wahre Aphrodisiakum-Bombe: Viele Gewürze, die Lust erzeugen,  sind in Curry enthalten. Individuell kann man sich die Mischung selbst zusammenstellen. © dpa
Datteln, die Verführung aus dem Orient: Als Vorspeise für ein erotisches Mahl mit Speck ummantelt oder als Nachtisch mit Marzipan gefüllt sind sie ein natürlicher Powerriegel. © dpa
Ein Gerücht wird zum Mythos: Eier gelten als das Aphrodisiakum schlechthin. Rohes Eigelb mit Cognac is t der Powerdrink vor einer Liebesnacht. Nicht nur Erscheinungsform, auch der hohe Eiweißgehalt versprechen Ausdauer für die Herren der Schöpfung. © dpa
Die Erbeere ist ein Sinnbild für Verführung und Leidenschaft. Nichts ist erotischer als eine Frau, die genüßlich in eine Erdbeere beißt. Kaum ein Mann kann da widerstehen. Die rote Beere symbolisiert die Farbe der Brustwarzen und verführt mit ihrem Geschmack. © dpa
Feigen - schon im alten Griechenland ein Symbol für die absolute Weiblichkeit. Allerdings dürfen sie  nur mit den Fingern gegessen werden. Einer Sage nach verlieren sie sonst ihren besonderen Liebeszauber. © dpa
Ginseng macht müde Männer munter. Die Ginsengwurzel packt das Problem eben an dieser: Es hilft gegen Depressionen, Konzentrationsschwäche, eben al le Probleme, die Männern die Lust rauben. © dpa
Die Frucht der Sünde: Ein Granatapfel symbolisiert die Fruchtbarkeit, ist sehr Vitamin-C-haltig und eignet sich hervorragend für Liebesspiele. © dpa
Honig kann man ähnlich wie die Schokolade für viele verschiedene Varianten beim Liebespiel nutzen. Honig liefert Energie und regt zu erotischen Fantasien an. © dpa
Ingwer ist besser als sein geschmacklicher Ruf: Kandiert schmeckt er köstlich. Ob in Alkohol oder als Leckerrei, sein Wirkstoff sensibilisiert die Nerven und fördert die Durchblutung in den unteren Körperregionen bei Mann und Frau. © dpa
Leider ist die Kartoffel zu alltäglich geworden. Als sie vor 500 Jahren über den Ozean zu uns kam, galt sie noch als etwas Besonderes in Sachen Liebe. Heute schreibt ihr keiner mehr eine Wirkung zu. © dpa
Die in der Kokosnuss enthaltenen Enzyme regen zu „mehr“ an. Ein frisch abgebrochenes Stück des Fruchtfleisches sorgt für wahre Wunder. © dpa
Karotten enthalten keine Stoffe, die aphrodisierend wirken. Hier macht's die Optik, das Gemüse erinnert Frau an das „beste Stück“ des Mannes. Bei einem erotischen Mahl sorgt sie für visuelle Erregung. © dpa
Zugegeben, geschmacklich ist die Muskatnuss kein Höhepunkt. Auch die Menge, die man zu sich nehmen muss, um eine Wirkung zu erzielen, ist nicht zu unterschätzen. Durch den Wirkstoff Myristicin wird aber ein Rauschzustand hervorgerufen, der die sexuelle Erregung steigert. © dpa
Wer an dieses Ammenmärchen glaubt, ist selber schuld. Männer glauben immer noch daran, dass das Pulver des Nashorn-Horns eine potenzsteigernde Wirkung hat. Die gleiche Wirkung erzielt Mann, wenn er seine eigenen Fingernägel zu sich nimmt. © dpa
Das in den Nelken enthaltene Eugenol ist bei uns kaum bekannt. Es wirkt ähnlich wie Opium und berauscht für kurze Zeit, was das Liebesspiel interessanter macht. Als Tee oder Gewürz bei einem erotischen Essen sollte es nicht fehlen. © dpa
Nüsse: Ihre Inhaltstoffe sind enorme Energielieferanten. Hier wird die Wirkung eher durch den Verzehr erzielt. Wenn Frau sich erotisch vor ihm räkelt und langsam eine Nuss isst, verzehrt er sich nach ihr... © dpa
Petersilie enthält den Wirkstoff Apiol. Für Mä nner ist der Verzehr ein Gang ins Paradies. Die Einnahme sorgt für eine längere und intensivere Erektion. Auch Frauen haben etwas davon, der Vaginalbereich wird empfindsamer. © dpa
Pfeffer wirkt absolut luststeigernd. Er bringt die Schleimhäute auf Vordermann und  das Nervensystem auf Touren. Hier macht es die Dosierung. Zuviel wirkt wie eine Ladung Pfefferspray. © dpa
Safran: Gewonnen aus der Krokuspflanze ist es eins der teuersten Gewürze. Die Göttin der Liebe, Aphrodite höchstpersönlich, soll das Gewürz den Menschen geschenkt haben, damit sie mehr Spaß beim Liebesspiel haben. Auch hier gilt: Zuviel des Guten ist giftig. © dpa
Auch in Deutschland gibt es ein aphrodisierendes Gemüse. Sellerie enthält den Stoff Butylphatalid - n icht nur ein sexueller Duftstoff. Der Verzehr von Sellerie verspricht männliche Nachkommen. © dpa
Senf sorgt durch seine Inhaltsstoffe für Hitzewallungen, die bei Mann und Frau zu Lust auf heiße Liebesspiele führt. © dpa
Woran erinnert der Spargel?! Genau! Kaum ein Gemüse erinnert mehr an das männliche Glied als der gemeine Spargel. Daher darf er bei keinem erotischen Mahl fehlen. © dpa
Die Japaner wissen einfach, worauf es ankommt. Ein erotisches Essen mit Sushi führt Mann genau dahin, wo er will. Wenig Kalorien, viel Eiweiß: Dem Spaß im Bett steht nichts mehr im Weg. © dpa
Die Perlen des Dionysos: Alkohol und süße Früchte, diese Kombination ist hocherotisch und steigert das Lustgefühl. Stärkung des Immunsystems und Energielieferung sind inklusive. © dpa
Trüffel sind nicht nur teuer, sondern auch für die Libido hocherregend. Ein Liebesmahl mit einem frisch geriebenen Trüffel ist nicht zu unterschätzen. Ein Kilo des Pilzes kostet allerdings bis zu 800 Euro. © dpa
In früheren Zeiten war die Vanille im Kloster verboten. Schon ihr intensiver Duft verleitet zu „sündigen Gedanken“. Im Zusammenspiel mit Schokolade ist ihre Wirkung im wahrsten Sinne des Wortes umwerfend. Mann und Frau schweben in den höchsten Sphären der Lust. © dpa
Die Zimtstange ist nicht nur ein eindeutig, zweideutiges Wort: Der Wirkstoff Zimtaldehyd in Glühwein und Gebäck führt die Paare in ein Wintermärchen im heimischen Schlafzimmer. © dpa
Man sollte es nicht glauben, auch die Zwiebel ist ein Aphrodisiakum. Gemischt mit Eigelb vollbringt sie wahre Wunder für die Manneskraft. © dpa

Vicky: „Es geht den Männern nur um Sex“

Vicky, 22 Jahre jung, sitzt lässig in Jeans gekleidet in dem Appartement, das von ihrer Escortagentur Diana in einem Gewerbegebiet gemietet ist. Sie hat heute frei. Vormittags arbeitet sie als Büroangestellte, ab Nachmittag steht sie dem käuflichen Sex zur Verfügung. Seit über einem Jahr arbeitet Vicky für die Agentur Diana, einem Begleitservice im Luxussegment, und erzählt der tz sehr offen von ihrem Job. „Ich lerne viele interessante Männer kennen. Du musst schon eine große Allgemeinbildung haben, um diesen Job zu machen“, sagt Vicky.

Schließlich seien die meisten Kunden erfolgreiche Männer in hohen Positionen. Etwa zwei bis vier Termine nimmt Vicky am Tag an. Etwa 30 bis 50 Prozent seien Stammkunden. Manchmal würde einer fremdgehen, wenn zum Beispiel eine neue Frau in die Agentur einsteigt: „Dann wollen alle erst mal zu ihr – danach kehren sie zurück“, erzählt Vicky und lacht dabei herzlich.

Über dieses ganze romantische Pretty-Woman-Getue kann sie sich nur amüsieren: „Ich sag‘ Ihnen mal was: Ich war in dem einen Jahr in der Diana-Agentur nicht ein einziges Mal mit einem Kunden essen, geschweige denn im Musical oder Theater. Für drei Übernachtungen wurde ich gebucht, da habe ich nicht einmal ein Frühstück bekommen. Den Männern geht es nur um Sex“, so Vicky. Das sei doch auch logisch: „Wenn es so wäre, dann würde es ja jede Frau machen!“

Kondome sind Pflicht

Und Vicky bestätigt das, was auch ihre Chefin Diana sagt: „Die sexuellen Neigungen werden immer spezieller, um nicht zu sagen perverser.“ Preisgeben könne sie das alles gar nicht. Nur soviel sei gesagt: „Es gibt nichts mehr, was mich schocken könnte.“ Sie sei zwar für alles offen, aber ihre Seele würde sie niemals verkaufen. Manches Mal gehe es einfach zu weit, wie beispielsweise bei dem Mann, der während des Sex einen Tierporno schauen wollte. Sie habe strikt abgelehnt.

„Viele wollen auch ohne Kondom. Das geht gar nicht. Einer hat mal versucht, während des Sex den Gummi abzuziehen. Ich habe ihn rausgeworfen – und auf meine schwarze Liste gesetzt“, berichtet Vicky. Nein, keiner der Kunden habe sie abgelehnt. Tatsächlich habe sie einmal einen rausgeworfen, der sehr ungepflegt war: „Ehrlich, der hat gestunken wie ein alter Ziegenbock. Er wollte sich aber nicht duschen. Ich sagte ihm, er solle meine Auslagen zahlen – und gehen …“

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