Rektorin ist empört

Schüler-Praktikant (18) findet sich bei Porno-Dreh wieder

Diesen Brief postete Atze bei Facebook.

Ein 18-jähriger Schüler hat sich während seines Praktikums plötzlich bei einem Porno-Dreh wiedergefunden. Der Fall sorgt zur Zeit wieder für Lacher im Netz.

Schüler-Praktika dienen in der Regel dazu, einen Einblick ins Berufsleben zu bekommen und erfüllen so einen wichtigen pädagogischen Auftrag. Im Fall eines jungen Hessen darf diese Funktion aber ganz stark angezweifelt werden.

Schulleiterin beschwert sich über Porno-Praktikum eines Schülers

Die Geschichte des damals 18-Jährigen ist bereits mehrere Jahre alt, sorgt aber zur Zeit wieder für Aufsehen im Internet. Der Musik-Fan, der bei Facebook unter dem Namen Atze Bierbong aktiv ist, postete einen Brief aus dem Jahr 2008 im Netz. Darin beschwert sich die Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Schule über seinen Praktikumsbericht. Bei der Durchsicht sei aufgefallen, dass das Unternehmen sich "nicht nur - was von Ihnen im Vorfeld auch nicht angegeben wurde - mit der Produktion von Musik- und Modelabels beschäftigt, sondern auch mit der Produktion von Filmen mit pornographischem Inhalt. Darüber zeigen wir uns als Schule empört und sehr erstaunt. Besonders beschämend finden wir hierbei, dass Sie sogar in einer 'Gastrolle' eines solchen Filmes mitgewirkt haben."

Das Portal oberhessen-live.de hat mit den Beteiligten gesprochen. "Den Erziehungsauftrag nehme ich sehr ernst! Dazu bin ich verpflichtet", erklärt die Schulleiterin Elisabeth Hillebrand, ohne sich genau an die Details des Vorgangs zu erinnern.

Das ist bei Atze anders. Der inzwischen 26-Jährige berichtet von seinem damaligen Praktikum beim HipHop-Label "I Luv Money Records". Die ersten beiden Wochen seien harmlos verlaufen, mit Tätigkeiten beim Merchandising und im Musikstudio. In der dritten Woche sei es dann in ein Hotel gegangen. "Heute wollen wir dein Praktikum vertiefen", habe einer erklärt. Es sei eine Szene gedreht worden, bei der sich ein Groupie zu einem Star verirrt, Atze sei für das "Intro" zuständig gewesen, heißt es vielsagend bei oberhessen-live.de.

Der damals 18-jährige Atze zeigte sich zwar wenig züchtig in seinem Praktikum, aber diszipliniert im dazu passenden Bericht. In seinem Praktikumsheft zeichnete er den ganzen Ablauf wohl sehr offenherzig nach. "Frau Hillebrand war nicht positiv überrascht", erklärte er.

Atze hat dem Bericht zufolge das Gymnasium freiwillig verlassen und sei mit Fachabitur nach Berlin gezogen. Dort arbeitet er jetzt unter anderem in der Musikbranche.

lsl.

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Vor einiger Zeit sorgte ein weiterer Sex-Aushang für Wirbel im Netz, welches sich an eine "sportliche, schlanke und mutige Studentin" richtet. Um was es bei dem dreisten Job-Angebot geht, können Sie bei tz.de nachlesen.

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