Was wirklich hinter der Geschichte steckt

Um-die-Welt-Schnackslerin: Überraschende Wende

Die falsche Ju Peng.

Schanghai - Es klang zu ungewöhnlich, um wahr zu sein: Eine Studentin schnackselt sich durch die Welt von Stadt zu Stadt? Die Geschichte erhielt nun eine überraschende Wende.

Auf diese Geschichte fuhren weltweit die Boulevard- und Internet-Medien ab! Ju Peng wollte sich um die Welt schnackseln, in jeder Stadt mit einem anderen Mann schlafen und sich von den Herren den Trip finanzieren lassen - so lautete die Story. Aber: Sie entpuppt sich als Fake!

Daily Mail, Metro, Bild, Daily Mirror und auch wir - weltweit berichteten große Medien über die Sache. Die sich im Nachhinein als dreiste PR-Aktion entpuppt. Das schreibt Shanghai Daily.

In die Welt gesetzt wurde sie von den Machern hinter der App Youjia. Diese ist eine Art chinesisches Tinder, eine Dating-App also, die dem Bericht zufolge stattliche 30 Millionen User zwischen 15 und 25 Jahren hat.

Um die App noch bekannter zu machen, wurde die Geschichte mit der Schnacksel-Studentin Ju Peng erfunden - und eine weitere Story namens "Sex im Bagger" auch gleich noch. Auch die klingt nett: Ein Pärchen, das sich über die App gefunden habe, soll Sex gehabt haben, während sie aus einem Bagger befreit wurde. Ist aber auch Fake!

Clevere PR-Ideen? Oder geht es zu weit, die ganze Welt mit Sex-Geschichten zu veräppeln? Eindeutig letzteres, findet die staatliche chinesische Internet-Behörde. Laut Shanghai Daily hat sie angewiesen, dass die App Youjia dicht machen muss.

lsl.

Quelle: lust-tz

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