Verhütung 2.0

Revolution im Bett? "Kondom" soll vor Geschlechtskrankheiten warnen

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Links die angebliche Zukunft bei der Verhütung, rechts ein herkömmliches Kondom. 

Das erste "smarte Kondom" soll ab Januar erhältlich sein. Dabei soll eine Technologie zum Einsatz kommen, die Geschlechtskrankheiten erkennt und davor warnt.

Das wäre eine Revolution bei der klassischen Verhütung: Der Hersteller "British Condoms" hat angekündigt, dass es ab Januar 2018 eine neue Art von "Kondom" geben soll, welche mit einer sogenannten Nano-Chip-Technologie vor Krankheiten warnen und soll - und dabei auch noch die sexuelle Leistung des Trägers messen kann. Was steckt dahinter?

Echt oder fake? "Kondom" soll Leistung messen und Krankheiten vorbeugen

Bisher ist nicht ganz geklärt, ob es sich wirklich um eine bahnbrechende Erfindung handelt - oder aber nur um einen PR-Gag. Das Produkt namens "i.Con" besteht nämlich eigentlich gar nicht aus einem herkömmlichen Kondom, sondern eher um einen Penisring, wie er aus den Sex-Shops bekannt ist.

Auf der Seite des Herstellers heißt es dazu: "Haben Sie sich je gefragt, wie viele Kalorien Sie beim Sex verbrennen? Wie viele Stöße Sie ausführen? Wollten Sie die Dauer Ihres Sexakts messen? Die Frequenz? Wie viele unterschiedliche Stellungen Sie in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr eingenommen haben? Schon mal wissen wollen, wie Sie im weltweiten Vergleich abschneiden? Willkommen zu der Zukunft der tragbaren Sextechnologie im Schlafzimmer." Ob all diese Frage bei dem neuartigen Helferlein fürs Schlafzimmer beantwortet werden, ist ungewiss. Praktisch ist jedenfalls, dass das Gadget per USB aufgeladen werden soll.

Passend dazu: Experten warnen vor diesem kuriosen Sextrend.

Der Ring soll mehrfach benutzbar sein und rund 70 Euro kosten. Problem dabei: Ihn gibt es anscheinend nur in einer einzigen Größe. Die Daten, die der Ring erhebt, sollen automatisch an die entsprechende Smartphone-App weitergeleitet werden. Dazu zählen unter anderem die Anzahl der verbrannten Kalorien, sowie die Ausdauer beim Sex. Die Erkennung der jeweiligen Sex-Stellung befindet sich gerade noch in der Entwicklung. Datenschützer dürften dabei wahrscheinlich besorgt die Stirn runzeln.

Auch interessant: Ist das der Grund, warum Männer lieber auf Kondome verzichten?

Doch nicht nur das: Der Hersteller verkündet auch, dass auch Geschlechtskrankheiten erkannt werden sollen. Was zunächst wie eine futuristische Verhütungsmethode klingt, wird wahrscheinlich in der Praxis eher schwierig durchzuführen sein.

Wie groß ist der durchschnittliche Penis? Was passiert bei einer Erektion? Lesen Sie mehr darüber in unserem großen Penis-Ratgeber.

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Zusehen: Trauen sie sich, Ihrem Partner bei der Masturbation zuzusehen und sie/ihn dabei zu unterstützen. Den anderen in der Erregung zu erleben törnt nicht nur an, es ist auch ein Beweis von Vertrauen und Nähe! Und Sie lernen etwas über die Vorlieben des Partners. © stock.adobe.com
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Abwechslung: Jeder weiß, dass ein Ortswechsel beim Sex frischen Wind bringt, dennoch landet man immer wieder im Bett. Vielleicht überzeugt Sie ja das: Sex im Stehen etwa ist viel dynamischer und berührt auch Stellen, die Sie im Liegen nicht erreichen. Und wenn der Mann zum Beispiel bei Sex am Küchentisch stehen kann, ist das weniger anstrengend für ihn. © iStock
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Zählen: Es klingt ungewöhnlich, aber das Zählen beim Sex ist eine altbewährte Technik aus dem Taoismus. Wechseln Sie ganz kurze, leichte Stöße mit Tiefen ab: neun kurze, ein tiefer; acht kurze, zwei tiefe; und so weiter. Wenn sie bei einem kurzen und neun tiefen angekommen sind, gehen Sie die Reihe zurück. Durch diese Technik werden die tiefen Stöße viel intensiver wahrgenommen, die Stimulation steigert sich kontinuierlich. © iStock
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Das ewige „Rein-Raus-Spiel“ ist vor allem für Frauen langweilig! Versuchen Sie es mal mit kreisenden oder seitlichen Bewegungen. Die Rezeptoren in der Vagina sind nämlich sehr dünn gesäht, und so werden mehr davon und auch die Schamlippen stimuliert. © pixabay
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Zu häufige Befriedigung mit dem Vibrator kann problematisch sein. Da der Orgasmus vor allem durch das Gehirn gesteuert wird, kann das Gehirn lernen, dass der Orgasmus nur durch Vibration ausgelöst wird. Prinzipiell ist natürlich nichts gegen Sexspielzeug einzuwenden, am besten aber keine Dildos aus Plastik, sondern aus hochwertigen Materialien. © stock.adobe.com
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Stimulieren Sie beim Sex die Klitoris der Frau zusätzlich mit der Hand. Das hilft vor allem, wenn die Klitoris der Frau weiter oben sitzt. Männer mit Bauch sind hier übrigens im Vorteil: Die natürliche Unterpolsterung kann erregend genug sein. © Fotolia
Frauen werden im Geheimen gerne als sexy oder verrucht angesehen – das beweisen viele Fantasien meiner Teilnehmerinnen.
Frauen werden im Geheimen gerne als sexy oder verrucht angesehen – das beweisen viele Fantasien meiner Teilnehmerinnen. Viele macht es an, wenn Sie Reizwäsche oder High Heels tragen oder auch mal kein Höschen. Also Männer, traut euch, sie dazu zu animieren! © Fotolia
TIPP FÜR SIE 5: Männer, seid ruhig auch mal forscher! Frauen mögen es, genommen zu werden und zum Beispiel auf den Boden oder an die Wand gedrückt zu werden – natürlich ohne Brutalität. Handfeste Berührungen sind erregend, am besten im Wechsel mit Zärtlichkeiten.
Männer, seid ruhig auch mal forscher! Frauen mögen es, genommen zu werden und zum Beispiel auf den Boden oder an die Wand gedrückt zu werden – natürlich ohne Brutalität. Handfeste Berührungen sind erregend, am besten im Wechsel mit Zärtlichkeiten. © iStock
Jeder Mann liebt Oralverkehr. Einmal weil die Frau sich in diesem Augenblick unterwirft, zum anderen wegen der vielen Möglichkeiten.
Jeder Mann liebt Oralverkehr. Einmal weil die Frau sich in diesem Augenblick unterwirft, zum anderen wegen der vielen Möglichkeiten. Der Mund kann Unterdruck erzeugen und saugen, dazu kommt die bewegliche Zunge, die zusätzlich stimulieren kann. © iStock
TIPP FÜR IHN 2: Den Höhepunkt verstärken: Der Mann kann den Orgasmus herauszögern, indem er immer kurz zuvor innehält. Das kann erstens sogenannte trockene Orgasmen erzeugen und zweitens empfindet er den endgültigen Höhepunkt dann viel intensiver.
Den Höhepunkt verstärken: Der Mann kann den Orgasmus herauszögern, indem er immer kurz zuvor innehält. Das kann erstens sogenannte trockene Orgasmen erzeugen und zweitens empfindet er den endgültigen Höhepunkt dann viel intensiver. © Fotolia
TIPP FÜR IHN 3: Enge erzeugen: Gerade bei der Missionarsstellung hat die Frau einige Möglichkeiten, den Penis stärker zu stimulieren, indem sie die Vagina verengt. Zum Beispiel durch das Schließen oder Überkreuzen der Beine oder indem sie die Beine über seine Schulter eng um den Hals legt.
Enge erzeugen: Gerade bei der Missionarsstellung hat die Frau einige Möglichkeiten, den Penis stärker zu stimulieren, indem sie die Vagina verengt. Zum Beispiel durch das Schließen oder Überkreuzen der Beine oder indem sie die Beine über seine Schulter eng um den Hals legt. © Fotolia
TIPP FÜR IHN 4: Intim-Massage: Die Prostata ist quasi der männliche G-Punkt und kann von Frau zum Beispiel durch Berührung oder Massage der Stelle zwischen Hoden und Anus stimuliert werden.
Intim-Massage: Die Prostata ist quasi der männliche G-Punkt und kann von Frau zum Beispiel durch Berührung oder Massage der Stelle zwischen Hoden und Anus stimuliert werden. © pixabay
Frauen, lasst euch gehen! Männer macht es an, wenn Frauen sich hingeben und zum Beispiel stöhnen – also keine falsche Scham! Sehr intensiv wird das Erlebnis auch, wenn die Frau ihrem Partner bei dem Orgasmus in die Augen sieht.
Frauen, lasst euch gehen! Männer macht es an, wenn Frauen sich hingeben und zum Beispiel stöhnen – also keine falsche Scham! Sehr intensiv wird das Erlebnis auch, wenn die Frau ihrem Partner bei dem Orgasmus in die Augen sieht. © Fotolia

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