Schon wieder in Wien

Pfui-Video: Paar treibt es in der U-Bahn

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In der Wiener U-Bahn-Station "Neue Donau" hat ein Paar in aller Öffentlichkeit Sex. Dumm nur, dass es Handys mit Videofunnktion gibt.

Wien - Und schon wieder Wien. Abermals treibt es ein Paar dort in der U-Bahn. Abermals werden sie beim "Pudern" gefilmt, wie der Wiener es nennt. Und abermals sorgt das für Wirbel im Boulevard.

Sex in der Wiener U-Bahn sorgte bereits im Jahr 2010 für Aufsehen. Ein Video von einem Paar, das es ungeniert auf der Sitzbank eines Wagens der Linie U1 trieb, landete im Web. Und sorgte für gehörig Aufsehen.

Jetzt war die U6 Schauplatz eines öffentlichen Geschnacksels. In der Station "Neue Donau" legte ein Pärchen zu nächtlicher Stunde los und puderte völlig ungehemmt drauf los. Sie lassen sich weder von ein- und ausfahrenden U-Bahnen stören noch von den Kommentaren der Fahrgäste. Die österreichische Boulevardzeitung "Heute" hat das Video von einem Leserreporter bekommen.

Hier geht es zum Video

Was Sex in der Öffentlichkeit angeht, versteht die österreichische Justiz eigentlich keinen Spaß. In Paragraph 218 des Strafgesetzbuches heißt es eindeutig: "Wer öffentlich und unter Umständen, unter denen sein Verhalten geeignet ist, durch unmittelbare Wahrnehmung berechtigtes Ärgernis zu erregen, eine geschlechtliche Handlung vornimmt", riskiert eine Freiheitsstrafe bis zu sechs Monate und eine hohe Geldstrafe. Aber das Verbotene übte ja schon immer einen besonderen Reiz aus. Offensichtlich auch auf diese beiden Dreckbären...

Übergens: Wenn Sie wissen möchten, warum Österreicher zum Pimpern "pudern"  sagen: Das Wiener Online-Portal "Stadtbekannt" klärt auf: "'Pudern' leitet sich ab von 'buttern'. Die Technik, Rahm zu Butter zu schlagen, erinnerte so manchen an Geschlechtsverkehr."

ngf

Quelle: lust-tz

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