8 Gründe für ein ausgeglichenes Liebesleben 

Mit diesen vier Sex-Stellungen stählen Sie Ihren Körper

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Welche Sexstellungen lohnen sich für Figurbewusste am meisten? Am besten, Sie suchen sich selbst die eine oder andere aus, liebe Leserinnen und Leser!

Je heißer der Sommer, desto heißer das Liebesbarometer: Wer häufig Sex hat, hat nicht nur Spaß, sondern gönnt seinem gesamten Körper ein Fitnessprogramm. Die tz kennt die Details.

Ein Arzt erklärt Liebesrezept

Im Sommer steigt auch das Liebesbarometer. Die Sonne streichelt Haut und Seele, küsst Lust und Leidenschaft wach. Und das Schönste daran: Je heißer der Sommer wird, desto besser für die Gesundheit! Jedenfalls dann, wenn man nicht nur faul in der Sonne brutzelt, sondern möglichst oft und ausgiebig seinen Liebsten busselt. „Regelmäßiger Sex ist das beste Fitnessprogramm für den ganzen Körper – und zwar in jedem Alter“, sagt der renommierte Münchner Sexualmediziner Dr. Axel-Jürg Potempa. „Es kann zwar gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und Sport nicht ersetzen, wirkt aber wie ein Verstärker. Sex ist sozusagen gesundes Doping für Körper und Geist.“ Und das auch noch kostenlos. Meistens jedenfalls…

Wie gut das Liebesspiel uns Menschen von Kopf bis Fuß tut, haben Experten des Fitnessportals meinefitness.net jetzt genau unter die Lupe genommen. So hilft es beim Abnehmen, stärkt den Muskelaufbau, trainiert das Herz-Kreislauf-System und schützt sogar vor Krebs. Apropos Gewichtskontrolle: „Viele Menschen unterschätzen, dass man beim Sex einige Kalorien verbrennt“, weiß Dr. Potempa. Die Sexperten von meinefitness.net haben’s genauer berechnet. Das Ergebnis: „Wer jeden Tag 25 Minuten Sex hat, der kann bis zu 365 Gramm mehr Gummibärchen in der Woche essen“, so Philipp ­Doetsch.

Dr. Axel-Jürg Potempa

Zugegeben: Es jeden Tag zu tun, ist ein ehrgeiziges Ziel. Allerdings macht sich auch schon ein etwas gemütlicherer Sex-Rhythmus auf Dauer bezahlt. Das zeigt eine Analyse von 53 Stellungen mit Blick auf den Trainingseffekt und auch auf den Schwierigkeitsgrad. „Durch die verschiedensten Sexstellungen ist es möglich, beim Sex in zehn Minuten bis zu 65 Kalorien zu verbrennen. Das ist mit zehn Minuten Schwimmen gleichzusetzen“, so MeineFitness-Experte Doetsch. „Geht man von drei Schäferstündchen mit einer durchschnittlichen Dauer von 20 Minuten pro Woche aus, können bis zu zwölf Schoko-Bonbons kompensiert werden.“

Welche Sexstellung sich am meisten lohnt, sehen Sie im Artikelbild. Kleine Motivationshilfe: Egal für welche Stellung Sie sich entscheiden – allein ein Orgasmus verbraucht 200 Kalorien. Und man muss sich auch nicht grämen, falls es mit dem Höhepunkt mal nicht klappt. Dann hilft ein bisserl Selbstinszenierung beim Sex weiter, denn: „Ein vorgetäuschter Orgasmus verbrennt sogar die doppelte Energiemenge, nämlich 400 Kilokalorien“, erläutert Sexperte Doetsch.

Aber mal abgesehen vom Abnehmen – es gibt mindestens acht gute Gründe, warum man sein Liebesleben in vollen Zügen genießen oder wiederbeleben sollte und damit sogar sein Leben verlängern kann. Die tz liefert die Details.

Sex hilft der Psyche

Beim Liebesspiel werden Glückshormone, sogenannte Endorphine, ausgeschüttet. „Dazu kommt, dass das freigesetzte Testosteron antidepressiv wirkt“, erläutert Dr. Potempa. „Insgesamt hebt Sex einfach die Lebensqualität.“

Sex dient als Schlafmittel

„Nach dem Sex kommt es zu einem vermehrten ­Ausstoß des Kuschelhormons Oxytocin“, berichtet Doetsch. „Es verringert den Blutdruck und ­Cortisolspiegel. Das sorgt dafür, dass wir besser einschlafen. Dieser Effekt tritt bei ­Männern meist schneller ein als bei Frauen.“

Sex macht Muckis

Gerade Männer profitieren davon, dass beim Sex vermehrt Testosteron ausgeschüttet wird. Das Hormon hilft beim Muskelaufbau. Beim Liebesakt kann der Testosteronspiegel im Blut um bis zu 72 Prozent steigen. Das komme Männern jenseits der 50 besonders zugute, erläuterte der Sexualmediziner und Urologe Dr. Potempa. Denn in dieser Altersklasse hätten etwa zwei Drittel aller Männer mit einem Abfall des Testosteronspiegels zu kämpfen. Ihn mit Sex wieder zu heben, hat neben dem Muskelaufbau viele weitere positive Effekte. So fördere Testosteron unter anderem auch den Knochenstoffwechsel und wirke wie ein natürlicher Stimmungsaufheller (siehe Unterpunkt Sex hilft der Psyche). Das Hormon hilft übrigens auch den Frauen. Bei ihnen wird es naturgemäß nicht in den Hoden, sondern in den ­Eierstöcken und ­Nebennieren gebildet. „Es aktiviert im Zusammenspiel mit anderen Hormonen den Körper und fördert so das allgemeine Wohlbefinden. Dabei spielen auch Endorphine eine wichtige Rolle, die beim Sex ausgeschüttet werden.“ Im Übrigen sei Sex für Frauen ein ideales Bauch-Beine-Po-Training, betont Fitnessexperte Doetsch. „Mit Stellungen wie beispielsweise dem Maharadscha können Frauen vor allem häufige Problemzonen trainieren und ihre Oberschenkel- und Pomuskulatur formen.“ Dabei sei Abwechslung angesagt, empfiehlt Doetsch. „Generell gilt: Verschiedene Stellungen trainieren verschiedene Muskelgruppen und bringen die Strandfigur in greifbare Nähe.“

Sex stärkt das Herz-Kreislauf-System

„Irrtümlich wird angenommen, dass der Liebesakt eine extrem starke ­Belastung für das Herz darstellt“, so MeineFitness-Experte-­Doetsch. „Ganz im Gegenteil: „Puls und Blutdruck ­steigen während und fallen nach dem Orgasmus. Dadurch wird das Herz sanft trainiert, die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels erhöht sich.“

Sex kann vor Krebs schützen

„Regelmäßiger Sex ist eine gute Prophylaxe gegen ein Prostatakarzinom“, sagt der Urologe Dr. Potempa. So habe sich in Studien herauskristallisiert, dass eine Ejakulation pro Tag einen schützenden Effekt für die Vorsteherdrüse haben kann. „Wissenschaftler vermuten, dass dies mit einer Art Spüleffekt der Ejakulation zusammenhängt. Dabei werden tote, potenziell gefährliche Zellen aus dem Samenleiter und aus der Prostata gespült“, erklärt Dr. ­Potempa. Allerdings, sollten Männer trotzdem unbedingt regelmäßig zur Prostata-Vorsorgeuntersuchung gehen, betont der Urologe.

Sex stärkt das Immunsystem

Wer mindestens zweimal die Woche Sex hat (keine Selbstbefriedigung), der hat nach Erkenntnissen von US-Wissenschaftlern eine höhere Konzentration eines bestimmten Antikörpers im Blut, der vor Infekten schützt. „Der Immunglobulin-A-Wert erhöht sich um circa 30 ­Prozent“, erläutert Dr. Potempa. „Das stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte, beispielsweise gegen Erkältungen.“

Sex lässt uns jünger aussehen

Zugegeben: Vitales, junges Aussehen ist ein Stück weit Geschmackssache und wissenschaftlich schwer zu fassen. Ärzte des Königlichen Klinikums im schottischen Edinburgh haben trotzdem eine Studie dazu durchgeführt und dabei 3500 Menschen zwischen 18 und 102 Jahren einbezogen, wie Dr. Potempa berichtet. Das Ergebnis: „Paare, die mindestens drei Mal die Woche Sex hatten, wirkten durchschnittlich zehn Jahre jünger als Paare, die es zwei Mal pro Woche oder seltener taten.“ Und mehr noch: „Laut einem Report des British Medical Journal kann Sex sogar das Leben verlängern.“

Sex wirkt wie ein Schmerzmittel

„Durch die rhythmischen Bewegungen wird der Beckenbodenbereich und somit das Rückgrat gestärkt, wodurch Rückenschmerzen vorgebeugt werden kann“, erklärt MeineFitness-Profi Doetsch. Zudem spanne sich während der Erregung und des Orgasmus’ der Organismus zunächst an, bevor er sich danach tiefenentspanne. „Diese Entspannung kann Rücken- und Kopfschmerzen reduzieren, die oft durch Verspannungen ausgelöst werden.“

Wie lange dauert der Sex bei Ihnen?

Die Deutschen sind konservativ – auch was den Sex angeht. „Nur rund fünf Prozent der Paare probieren regelmäßig mehr als 20 Stellungen aus“, weiß MeineFitness-Experte ­Doetsch, der sich auf Daten des Statistik-Portals Statista bezieht. Auch bezüglich der Dauer des Liebesakts sprühen die Bundesbürger nicht gerade vor Elan: Einer Umfrage zufolge dauert er zwischen Garmisch und Flensburg durchschnittlich 17,6 Minuten. Dagegen bringen es die Italiener auf 20,4 Minuten, die Brasilianer auf 21,4 Minuten, die Griechen auf 22,3 Minuten und die Nigerianer sogar auf 24 Minuten. Schneller fertig werden beispielsweise die Spanier (15,6) und die Franzosen (14,6 Minuten). Die Inder sind schon nach 13,2 Minuten am Ende. Nähere Umfrage-Auswertungen aus deutschen Betten offenbaren freilich, dass bei der Ausdauer der Liebespaare erhebliche Unterschiede gibt: Bei neun Prozent der Befragten dauert der Sex maximal zehn Minuten, bei 29 Prozent circa zehn bis 20 Minuten, bei ebenfalls 29 Prozent etwa 20 bis 30 Minuten. 26 Prozent tun es mindestens eine halbe Stunde und länger. Sechs Prozent wissen es nicht so genau. Egal wie lange es dauert – immerhin kommen vergleichsweise viele Deutsche zum Höhepunkt. Laut Umfragedaten von Statista haben 55 Prozent beim Sex regelmäßig einen Orgasmus. In Japan sind es gerade mal 27 Prozent, in China 24 Prozent. Orgasmus-Champions im internationalen Bettenvergleich sind Spanier und Italiener. Bei 66 Prozent von ihnen gipfelt das Liebesspiel stets in einem Höhepunkt.

Quelle: lust-tz

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