Fotos und Geschichten

FKK in Deutschland: Neuer Bildband dokumentiert Nackedeis

Ein Nudist beim Stand-Up-Paddling.
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Ein Nudist beim Stand-Up-Paddling.
Im Englischen Garten in München treffen sich vielen FKK-Anhänger.
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Im Englischen Garten in München treffen sich vielen FKK-Anhänger.
Ein Nudist im Eisbach im Englischen Garten.
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Ein Nudist im Eisbach im Englischen Garten.
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Am Flaucher in München.
Diese in viele weitere Aufnahmen zeigt der Fotograf in "Nackedei 2".
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Diese in viele weitere Aufnahmen zeigt der Fotograf in "Nackedei 2".
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Sehen Sie hier weitere Bilder aus dem Buch.
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Sehen Sie hier weitere Bilder aus dem Buch.
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Sehen Sie hier weitere Bilder aus dem Buch.

Ein Fotograf hat sich die deutsche Freikörperkultur genauer angesehen und dazu bereits seinen zweiten Bildband veröffentlicht. Hier sehen Sie einige Bilder daraus.

Was haben die Talsperre Pöhl, der Rosenfelder Strand, der Teufelssee in Berlin und der Flaucher in München und der Englische Garten gemeinsam? Sie sind mehr oder weniger bekannte FKK-Refugien und im neuen Buch "Nackedei 2" von Norbert Sander in Wort und Bild festgehalten. Dabei hat der Fotograf, der aus der Nähe von Erfurt kommt, mit vielen Nudisten gesprochen - über nacktes Joggen oder den jährlichen Naturistenlauf, an dem mittlerweile über 200 hüllenlose Sportfreunde jeden Alters teilnehmen.

FKK-Fotografie: "Die meisten sind ziemlich offen"

"Es hat einfach was, den ganzen Tag nackt zu sein und so ganz natürlich in der Natur zu leben," so der Fotograf. Bei der Arbeit an seinem neuen Bildband traf er viele offene Menschen: "Die meisten Angesprochenen für Fotos und Interviews sind zugänglich und ziemlich offen, wenn es um ihre FKK-Leidenschaft geht."

FKK: Mehr als nur "deutsche Tradition"

Berlin ist und bleibt ein Hotspot in Sachen nackte Tatsachen. Dort begann bereits am Ende des 19. Jahrhunderts eine ausgeprägte FKK-Bewegung, wie ein Blick in historische Tagebücher beweist. Aber stellt FKK wirklich so eine deutsche Tradition dar? "Es heißt immer, nur die Deutschen würden FKK schätzen. Am Teufelssee in Berlin waren auch relativ viele Afrikaner, Araber, Russen, Asiaten und vor allem US-Amerikaner unter den Nackedeis," meint Sander. "In München verhielt es sich ähnlich, selbst in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt waren Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft beim FKK-Vergnügen am Nordstrand anzutreffen."

In München frönen nicht selten Touristen und Durchreisende dem hüllenlosen Freizeithobby und stehen im Buch Rede und Antwort. Aus einem Treffen mit Rainer Langhans, dem Protagonisten der 68er-Bewegung und heute in München lebend, wurde sogar ein ausführliches Interview. Ebenfalls vorgestellt wird der Deutsche Verband für Freikörperkultur e.V., in welchem die FKK-Vereine der Bundesrepublik und andere "Nacktive" organisiert sind.

Das Buch in A4 Großformat und festem Einband hat 128 Seiten, kostet 19,95 Euro und ist ab 1. Juli 2017 zu haben.

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