Oktberfest-Sexdrehs "total daneben"

"Ekelhaft!" Mia Magma schimpft auf Kolleginnen

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Mia Magma, hier bei der Erotikmesse, zieht klare Grenzen

München - Mehrere Frauen wollen inmitten des Oktoberfests Pornos drehen. Das sorgt nicht nur bei Wiesn-Chef Dieter Reiter für Ärger, sondern auch in der eigenen Branche.

Die Wiesn als Porno-Kulisse: Die Amateur-Pornodarstellerinnen Aische Pervers und Bella Blond haben im Vorfeld angekündigt, auf dem Oktoberfest ihre Hardcore-Sexfilme zu drehen, teils sogar mit Unbekannten aus dem Internet. Mit Merry4fun kommt vielleicht noch eine weitere Kollegin hinzu. Wiesn-Chef Dieter Reiter ist davon erwartungsgemäß wenig begeistert und droht den Damen mit der Polizei

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Jetzt kriegen sie sogar Gegenwind aus der eigenen Branche: Mia Magma aus Gilching, Bayerns gefragtester Pornostar, verurteilt die Pläne der Kolleginnen. Deren Aussagen aus dem tz-online-Artikel verdarben ihr den Appetit. "Wenn ich schon lese, dass Leute kommen, die einfach nur drüberrutschen dürfen, das finde ich einfach nur ekelhaft", schimpft sie. "Das hat nichts mit Erotik zu tun. Vielleicht bin ich ja immer noch etwas zu romantisch."

Die Kolleginnen müssen sich auf verbale Watschn von Mia Magma gefasst machen, falls sie diese zufällig auf der Wiesn beim Schnackseln oder beim Flanieren entdecken sollte. "Wenn ich eine davon sehe, dann werde ich ihnen auf jeden Fall meine Meinung sagen. Wenn man es so ankündigt, dann muss man auch Kritik ertragen."

Für Mia Magma selbst käme es nie in Frage, in einer solchen Situation Spontansex mit Wildfremden zu haben. Erst recht nicht auf der Wiesn. "Ich bin ja echt ein offener Mensch und für viel Blödsinn zu haben. Aber es da zu tun, wo Kinder und ältere Menschen auf und ab laufen, finde ich total daneben. Und das ist bei der Wiesn kaum zu vermeiden, auch wenn sie behaupten, darauf zu achten."  Mia Magmas Bedenken gehen noch weiter. "Die Wiesn ist multikulturell, es sind verschiedene Religionen vor Ort." So sexy die Wiesn auch sein mag, findet sie im Hinblick auf die Pornodrehs: "Das ist eine Nummer zu krass. Wenn jemand mit einer anderen Religion das sieht, ist es nicht so der Knaller."

Nanu, ist Mia Magma etwa prüde? "Natürlich habe ich schon mal an einem Strand gedreht", entgegnet sie, "aber da war klar: Da ist niemand. Auf der Wiesn war ich letztes Jahr oben ohne bei Hau den Lukas, das fand ich noch lustig. Es sind nur Brüste. Brüste sieht man auch in der Werbung. Alles, was in den Hardcore- und Sex-Bereich geht, find ich dort einfach blöd. Das muss man nicht machen."

Mia Magma weiß natürlich genau, warum die Kolleginnen die spektakulären Wiesn-Drehs durchziehen. Schließlich stehen diese Amateurdarstellerinnen - anders als die Gilchingerin - eher für Nervenkitzel-Filme mit Wackelkamera. "Bei den Amateurmädels ist die Not da, schocken zu müssen, sonst erreicht man nichts und hat auch nichts im Kühlschrank. Je heftiger, desto besser."

Die 25-Jährige ist ganz froh darüber, im Hochglanz-Genre gelandet zu sein. Inzwischen modelt sie sogar für Edel-Magazine wie FHM oder Penthouse. "Ich hatte keine Lust, ständig schocken und eklige Weltrekorde aufstellen zu müssen. Ich wollte alles immer mit Stil und Ästhetik rüberbringen." Eine Ideologie-Debatte in der Porno-Branche ... was es nicht alles gibt!

lsl.

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